Die von den Spechten und Eichhörnchen "bearbeiteten" Nistkästen

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Nistkästen im Wandsbeker Gehölz in Hamburg

 

Zum Glück kann man nicht alles den Spechten in die Schuhe schieben.

Das linke Foto (Image-Link zu http://www.xfaweb.baden-wuerttemberg.de/) [steht leider nicht mehr zur Verfügung, schade!]
zeigte einen Spechtschaden an einem Holzbetonnistkasten, der von einem Trauerschnäpper bewohnt ist.
Der Specht wollte mit Sicherheit die Brut plündern wie es der Buntspecht im Steenmoor machte.

Aber auch Eichhörnchen nagen sich die Fluglöcher größer, um selbst eine schöne Wohnung zu haben. Wenn man genau hinschaut, kann man die Nagespuren der Zähne der Eichhörnchen von den Einschlägen der Spechtschnäbel gut unterscheiden.

Die Natur hat den Spechten schließlich den scharfen Schnabel gegeben, damit sie mit ihm auf einzigartige Weise an Futter im Holz heran kommen können.Wenn sie Nistkästen aufhämmern oder zerlegen, so geschieht es meistens in der Brutzeit, wenn sie ihre eigenen Jungen aufziehen müssen und nicht genug anderes Futter finden. Vielleicht auch aus Bequemlichkeit!? Wenn in der Nähe andere Kleinvögel gefüttert werden, so entgeht das den Spechten nicht. Schließlich sehen sie ja, wie die Altvögel mit Futter im Schnabel zu einem Nistkasten fliegen. Dort müssen dann wohl auch Kücken drin sein. Und die sind dann im wahrsten Sinne des Wortes ein leckeres, gefundenes Fressen! Nistkästen mit Leisten wie Sitzstangen scheinen besonders gern aufgehämmert zu werden. Das  macht es ja besonders leicht. Wie ein Buntspecht aus einem Kohlmeisennest sich 8 Junge geholt hat ist hier beschrieben:

Der Buntspecht vom Steenmoor

An Nr. 17 sitzt der Buntspecht vom Steenmoor und sucht nach Futter. Dieser Kasten ist aber von einem Eichhörnchen bewohnt, welches sich das Flugloch aufgeknabbert hat. Nr. 13 und 14 sind Fledermauskästen. Nr. 13 ist mit Dachpappe gut gegen Nässe geschützt. Unter der Pappe suchen aber Insekten gerne Schutz. Das weiß natürlich der Specht, und so zerhackt er die Pappe auf der Suche nach den kleinen Leckerbissen.

Spechte können auch ganze Hauswände zerlegen.

Besonders häufig sind die hohl klingenden wärmegedämmten Hausfassaden betroffen.

Auf der vorgenannten Schweizer Seite entsteht der Eindruck, daß die Spechte hauptsächlich die Hauskanten attackieren, weil sie sich dort besser festhalten können. Am Form-Möbelhaus in Hamburg gibt es miindestens 8 Spechtschäden. 4 Löcher auf der Südseite, 2 Löcher auf der Westseite und je ein Loch auf der Norseite und in einer Fensternische. 5 Löcher waren in unmittelbarer Nähe von Gebäudekanten angelegt worden. Aber es gab auch ein Loch mitten in der Wand. Die Fassade wirkt von weitem wie ein Betonklotz. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, daß es eine Wärmedämmschale ist, die mit einer Art feinem Rauputz versehen wurde. Und genau daran kann sich der Specht offensichtlich gut festhalten und ist dann nicht an die Kanten gebunden. Bei der Vergrößerung eines Loches zeigt sich ein Baufehler. Dort ist die Wärmedämmschicht nicht bündig. Und genau diese Stelle hat der Specht gefunden. Sie klingt vermutlich mehr hohl als die Stellen, die ordentlich verlegt worden sind:

Spechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade am Formmöbelhaus in Hamburg Spechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade am Formmöbelhaus in HamburgSpechtschaden an wärmegedämmter HauswandSpechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade am Formmöbelhaus in HamburgStaren besiedeln die von Spechten vorbereiteten Höhlen in einer wärmegedämmten HauswandStar räumt in einer wärmegedämmten Hauswand Styropor aus

Linkes Bild: Der Schaden ist etwa 10 bis 15 cm von der Hausecke entfernt.
Das zweite Foto zeigt zwei von 3 lotrecht übereinander liegenden Spechtschäden,
und auf dem dritten Bild erkennt man den Fusch am Bau, die Lücke zwischen 2 Isolierplatten.
Das vierte Foto zeigt den Spechtschaden auf der Nordseite der Gebäudes.
Bild 5: Ein Star räumt richtig auf. Er baut das Styropor ab und wirft es hinaus. An seinem Federkleid hängen viele Flocken dieses Kunststoffes.

Am 12. und 23. 11.2008 stand die Sonne so prächtig flach und schien genau in das Loch hinein:

Spechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade in HamburgSpechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade in Hamburg

Spechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade in HamburgSpechtschaden an einer wärmegedämmten Hausfassade in Hamburgämmung in Hamburg

Am Bürogebäude K des Studio Hamburg sind diese 3 Spechtschäden zu sehen (zwei nach Süden und einer nach Westen). Zwei sind genau waagerecht angelegt worden und folgen demnach den Fugen der Dämmplatten. Auch hier hat der Specht den Fusch am Bau gefunden. Diese Stellen klingen wohl hohler (blödes Wort!) und werden deshalb bevorzugt abgeklopft und geöffnet..

2010 waren die ersten Stare bereits am 20. Februar aus dem Süden zurück. Edel hatte vom Auto aus einen riesigen Schwarm gesehen. Ich hatte es nicht geglaubt. Aber nur wenige Tage später sah aus 2 Löchern in der wärmegedämmten Hauswand am Haus 8 des Studio Hamburg je einen Star herausguckern. Sie hatten ihre Nester vom Vorjahr bereits gesichert. Aber sie haben die Rechnung ohne die Menschen gemacht! Etwa Mitte April, als mit Sicherheit schon ein Gelege, wenn nicht sogar bereits Junge in den Nestern waren, wurden ihre Bruthöhlen einfach zugemauert. Ddas ilst eine Straftat, aber leider nicht in Hamburg.

Bei YouTube gibt es ein Video, dort wird gezeigt, wie ein Specht in einer wärmegedämmten Hauswand seine Höhle bezogen hat.
Auf dem Bild mit der Lampe am Haus K scheint übrigens das linke Loch bewohnt zu sein. (Schlußfolgerung aus dem Schmutz unter dem Loch)

Nr. 18 und 18a ist der Nistkasten mit dem "Klodeckel". Er war für Fledertiere gedacht und hat deshalb den Einschlupf unten. Im Deckel sind Waben aus Pappe angebracht, damit sich die Fledertiere besser anhängenn können. Dieser Kasten ist sehr geräumig und scheint vielen Tieren zu gefallen. Blaumeisen, Kohlmeisen, Stare und Sperlinge brüteten schon darin. Mit akrobatischen Flugkünsten flogen sie alle den Kasten von unten an. Auch Hornissen hatten ihn schon in Beschlag genommen. Und erst kürzlich wurde auch ein Eichhörnchen beim Nestbau beobachtet. Es hat sich oben ein zweites Loch geknabbert und das untere Loch mit Nistmaterial zugebaut. Hinter dem kleinen Flugloch im Bild 18a befindet sich ein ganz kleiner zugenagelter Raum in der dreieckigen Stütze. Dort brüteten Blaumeisen. Andere hätten da wegen Platzmangel auch gar nicht reingepaßt.
In Nr. 18a wohnten 2009 Wespen

Nr. 21 ist eine Milchkanne. Selbst dort hat sich schon ein Specht bemüht, wenn auch vergeblich.
Die Kanne hängt am Segelflugplatz Boberg bei Hamburg.

Eichhörnchen im Nistkasten Eichhörnchen im Nistkasten

Nicht immer sind die Spechte die bösen Buben, wie man hier sieht. Dieses Eichhörnchen hatte ich nachts gegen 22 Uhr im stockfinsteren Wald am Kasten entdeckt, als ich mit Toby Gassi ging. Mir schien, als schaute da etwas neugierig aus dem Flugloch heraus. Rasch lief ich nach Hause, um die Kamera zu holen. Ich hatte es nicht weit, keine 5 Minuten. Ich hoffte, daß es noch da sein würde, wenn ich zurückkäme. In der Aufregung hatte ich aber versäumt, die Fokusbeleuchtung an der Kamera einzuschalten. So machte ich 5 Aufnahmen mit Blitzlicht aufs Geratewohl. Nur diese beiden Fotos konnte ich verwenden. Und ohne Fokuslicht sind die auch noch unscharf geworden. Nach dem 5. Blitz hatte das Eichhörnchen die Nase voll und verließ den Kasten. Ich war erstaunt, daß es nicht schon nach dem ersten Blitzlicht türmte.

Zwei Wochen später tauchte es im Nistkasten nebenan auf. Ist es umgezogen?

Eichhörnchen im NistkastenInsektenhotel, vom Specht geöffnert

Im Feruar 2009 im Öjendorfer Park gesehen

Dieser Nistkasten dürfte für Insekten gedacht sein. Das kleine Einflugloch weist darauf hin. Und auch die Klappe im Boden läßt darauf schließen. Ein Specht hat sich darüber zum Insektenhotel Zugang verschafft.

Beim Hamburger Abendblatt wird  über Spechtschäden diskutiert.
Im April 2009 gab es 23 zum Teil recht interessante Kommentare. Leider ist nur noch die Überschrift unentgeltlich zu lesen.

Ein vom Specht bearbeiteter Nistkasten. Leider steht das Foto auf der HP nicht mehr zur Verfügung, die HP ist umgezogen

Auf der Seite Rainer-Wald.de ist beschrieben, wie ein Specht diesen Fledermauskasten zur Spechthöhle "umbaute". Vermutlich wollte er sich die Fledermausbabys aus der Wochenstube klauen, denn die hängen ja meistens oben. Das Loch mußte er schließlich nur so groß machen, daß er  mit dem Kopf hinein kam. Und das kann ziemlich schnell gehen. Als Wohnung hat er den Kasten wohl eher nicht benutzen wollen. Spechte zimmern sich immer ihre eigenen Höhlen.
Der Buntspecht vom Steenmoor wurde dabei erwischt, wie er einen Nistksten mit Kohlmeisenküken plünderte. Leider wurde der Raub zu spät entdeckt.

Bildquelle: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V., Dr. Christian Stierstorfer

Video bei You Tube, wie ein Buntspecht einen Nistkasten bearbeitet, um an fremde Küken zu kommen?

 

Am 20. Februar 2010 sah Edel aus dem Auto einen großen Schwarm Stare

Als sie mir davon erzählte, konnte ich das kaum glauben, denn wir waren ja noch im tiefsten Winter. In Hamburg regierten Eis und Schnee. Kaum eine Woche später sah ich dann ein Starenpärchen am Haus 8 des Studio Hamburg. Und am 06. März 2010 fielen noch einmal 17 cm Neuschnee. Was wollten denn die Stare schon hier? Das ist doch für Zugvögel viel zu früh! Aber in den wärmegedämmten Hauswänden friert auch ein Star nicht. Die Spechte haben für wärmegedämmte Nistplätze gesorgt.

Stare als Hausbesetzer in wärmegedämmten HauswändenStare als Hausbesetzer in wärmegedämmten HauswändenStare als Hausbesetzer in wärmegedämmten Hauswänden

Diese Stare besetzten am 13. März 2010 3 von 9 Löchern am Möbelkaufhaus FORM in Hamburg. Sie hielten regelrecht die Stellung, damit auch ja kein anderer Star hier einziehen kann. Wer rechtzeitig kommt, hat eben die besten Plätze. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (Gorbi)

Star fliegt von der Nisthöhle in einer wärmegedämmtsen Hauswand ab

Nur 2 Tage später, am 15.03.2010, wollte ich einen aus der Nisthöhle schauenden Star fotografieren, da flog er ab.
Und so kam es zu diesem Flugbildfoto.

 

von jungen Staren zugekotetes Fenster des FORM Möbelkaufhauses in HamburgJa, vor einigen Wochen sah das Fenster noch einigermaßen sauber aus. Heute (09.06.2010), die meisten Jungstare sind schon ausgeflogen, sieht das Fenster richtig beschissen aus, Entschuldigung soll heißen zugekotet. Und alles hat einmal damit angefangen, daß ein Specht die Wand nach hohlen Stellen abgeklopft hatte. Anfangs schafften die Altvögel den Kot noch weg. Wenn aber die Jungstare größer werden, machen sie das selbst auf ihre eigene Art. Im Weitschieten sind sie große Klasse. Als im vergangenen Jahr Stare in den uralten Kasten auf meinem Balkon eingezogen waren, war Edel richtig sauer, weil sie wußte, was bald passieren würde.

Junger Star schaut aus einer wärmegedämmten HauswandAn anderer Stelle des FORM Möbelkaufhauses schaute dieser junge Star aus demLoch heraus und wartete auf Futter. Er wird bald ausfliegen. Dann ist wieder Ruhe bis zum nächsten Jahr.

 

Etwa Mitte April kam ich wieder einmal am Haus 8 des Studio Hamburg vorbei und mußte mit Entsetzen feststellen, daß man die bereits von Staren bezogenen Nisthöhlen einfach mit Mörtel zugemauert hatte. Da ich die damals gemachten Bilder nicht wieder gefunden habe, habe ich heute neue Fotos gemacht:

Wie man unschwer erkennen kann, wächst aus einem vermörtelten Nest bereits ein Pilz heraus. Das deutet darauf hin, daß es dahinter feucht ist oder sogar etwas verwest. Vielleicht hat man die jungen Stare bei lebendigem Leibe eingemauert. Abbindender Mörtel treibt ja wohl eher selten Pilze.

So rücksichtslos wird in Hamburg mit Singvögeln umgegangen. Jahrelang wurden die Fassadenschäden nicht beachtet und jetzt, wo Stare darin nisten, mauert man sie einfach zu. Das ist eigentlich ein Fall für die Polizei. Aber die kümmert sich noch nicht einmal um die Einleitung von Abwasser in die Rahlau, wenn dadurch der seltene Eisvogel bedroht ist.

 

10.05.2010: Also, daß mit dem Pilz scheint ein Irrtum gewesen zu sein. Obwohl man mir zustimmen wird, daß es ziemlich genau wie ein Pilz aussieht. Vermutlich ist es aber Bauschaum. Das wäre ja zumindestens wegen der Wärmedämmung ratsam. Ansonsten entsteht eine ungewollte Kältebrücke. Gemeiner kann man wohl mit einer Vogelbrut nicht umgehen. Chemische Keule und dann ein elender Erstickungstod im Bauschaum. Das ist echt menschlich!

 

Vom Specht geknackter Fledermauskasten auf dem Öjendorfer Friedhof10.03.2010:
Auf dem Öjendorfer Friedhof in Hamburg hängen über 250 Nistkästen für Vögel, Eulen, Halbhöhlenbrüter und Fledermäuse.
Ein richtiges Paradies für Vogelliebhaber. Dieser Kasten wurde von einem Specht geknackt, der ganz genau wußte, daß die kleinen Säuger immer oben hängen. Gemein, aber so ist die Natur eben.

 

Nistkasten mit FahneDiesen Nistkasteen fand ich vor einigen Jahren im Müll. Nach einer Schnellreparatur hing ich ihn im Steenmoorwäldchen auf. Kaum hing er, hatte ein Eichhörnchen an ihm gefallen gefunden und das Loch passend aufgeknabbert.

Am 05. März 2010 wollte ich den Nistkästen reinigen. Er war bis unter das Dach gefüllt. Als ich mit der Hand in das Loch griff, bekam ich gleich eine gewatscht. Ein Eichhörnchen war beim Säugen seiner Jungen. Am anderen Morgen hing diese "Fahne" aus dem Loch heraus. Das sollte wohl heißen, "Diese Hütte ist besetzt"!

Na, ja, ich laß dich ja in Ruhe, auch wenn du mir den Nistkasten geklaut hast.

 

 

 

Spechtschaden am Nistkasten, Bruträuber SpechtAm 06. Januar 2010 in einer Kleingartenanlage an der A24 in Hamburg gesehen. Der Nistkasten wurde von einem Specht geknackt, um die Brut aus dem Nistkasten zu räubern. Er nahm den kürzesten Weg zum Nest.
Der Winter 2009/2010 war in Norddeutschland lang und schneereich, wie man am schneebedeckten Dach erkennen kann.

Der Buntspecht vom Steenmoor hatte es da leichter, weil das Einflugloch im alten Starkasten für ihn groß genug war.
Er räuberte 2008 alle Kohlmeisenkinder aus einem Nistkasten auf meinem Balkon. Wir hatten es zu spät bemerkt.

Hier bearbeitet ein Buntspecht einen Nistkasten. Er will nicht darin nisten, nein, nein. Er will sich nur die Jungen klauen! Das liegt nun mal in seinen Genen, und die hat ihm der liebe Gott mitgegeben. Noch ein Buntspechtvideo. Auch dieser Buntspecht zerlegt einen Nistkasten.

 

Spechtschaden an einem Holzbeton Nistkasten 496Der Ohlsdorfer Friedhof ist einer der größten parkartigen Friedhöfe weltweit. Leider gibt es dort nur wenige Nistkästen zu sehen. Dieser Holzbetonnistkasten wurde von einem Specht geöffnet. Durch das Einflugloch kam er nicht hinein. Aber er wußte, wo die Küken sind, nämlich immer unten. Die Reinigungsklappe ist aus Beton gegossen. Da kommt auch der Specht nicht durch. Der andere Teil des Nistkastens ist aus Holzbeton gefertigt, was dem Nistkasten zu einer besseren Wärmedämmung verhilft. Leider kommt da aber auch der Specht mit seinem scharfen Schnabel viel leichter durch und kann das dahinter liegende Nest leicht ausrauben. Woher der Nistkasten die Nummer 496 herhat, konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht hing er früher einmal auf dem Öjendorfer Friedhof, der zwar kleiner ist, dafür aber mehrere Hundert Nistkkästen hat. Das war 2010.

Nistkasten 496 abgestürzt

Im März 2012 war ich auf dem Ohlsdorfer Friedhof und wollte nach dem Eisvogel sehen. Den fand ich nicht. Dann suchte ich nach dem Nistkasten 495. Das ist der mit dem Spechtloch. Weil ich immer nur nach oben schaute, fand ich ihn erst nach längerem Suchen - abgestürzt nach einem Frühjahrssturm lag er in 3 Teilen am Fuße des Baumes. Natürlich kam er in meinen Rucksack, und ich nahm ihn mit zur Reparatur. Reparatur ist übertrieben, flicken trifft eher zu.

 

Nistkasten

Nun hat der Ohlsdorfer Friedhof wieder einen Nistkasten weniger, wo dort schon kaum welche sind.Nach der provisorischen Reparatur mit Draht und einem Rest von Dachpappe hängt er nun auf einem Bolzplatz an der Rahlau in Tonndorf.
Aufgehängt ist er an einem Isolator, wie er für Weidezäune benutzt wird. Die Kunststoffzwischenlage verhindert vielleicht ein vorzeitiges Durchscheuern der Aufhängung.

 

Nistkastn mit EichhörnchenNicht immer habe ich den Fotoapparat bei mir. Aber als ich diesen von einem Eichhörnchen eingerichteten Nistkasten sah, ging ich die 4 km von Rahlstedt zurück und holte ihn. Das war Anfang November 2010, als der Winter schon 4 Wochen eher als im Vorjahr zugeschlagen hatte. Das Eichhörnchen hat es wohl geahnt und sich rechtzeitig ein warmes Nest eingerichtet.
Man hat es nicht leicht, aber leichts hat's ein!

Hier "arbeitet" ein Specht an einem Nistkasten. Er zerlegt ihn, um an die Jungen zu kommen!

 

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