Insektenhotels

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Im Herbst 2005 wanderte ich durch eine große Kleingartenanlage in Potsdam West

und fand zwei sehr schöne Insektenhotels:

Insektenhotel in einer Kleingartenanlage in PotsdamInsektenhotel in der gleichen KleingartenanlageAls ich das später einem Bekannten erzählte, wollte der sie unbedingt sehen. Er arbeitet in einem naturnahen Kindergarten in der Geschwister-Scholl-Straße und wollte dies den Kindern gern zeigen. Deshalb wollten wir uns die Insektenhotels in der Kleingartenanlage im März 2006 zunächst einmal gemeinsam ansehen. Eines fand ich sofort wieder.
Auf der Suche nach dem zweiten Insektenhotel fragten wir einen älteren Kleingärtner, der bei dem widrigen Winterwetter als einziger anzutreffen war. Wir erklärten ihm unser Anliegen. Er dachte nach, schüttelte aber immer wieder den Kopf und meinte, er sei schon sein ganzes Leben hier, kenne auch viele Hotels, aber von einem Insektenhotel habe er noch nichts gehört. Außerdem wäre das ja auch eine größere Baumaßnahme gewesen, die ihm auf keinen Fall entgangen wäre. Kurz und gut, ein Insektenhotel sei hier niemals gebaut worden. Dann nannte er uns einige Namen von Hotels in der Nähe, die er kannte. Das gesuchte Insektenhotel war leider nicht dabei.

 

Wir versuchten nun, das Mißverständnis aufzuklären, jedoch ohne Erfolg. Langsam wurde uns die Sache peinlich und wir verabschiedeten uns dankend. Dabei gingen wir aber in die falsche Richtung, in eine Sackgasse.

Er rief uns sofort nach: "Das ist eine Sackgasse, da kann es ganz bestimmt nicht sein! Das würde man doch sehen!"

Ich kramte die Fotos vom Herbst 2005 heraus und fand wenigstens die Bilder.

Einige Tage später spazierte ich durch den winterlichen Wildpark und fand an der restaurierten Hegemeisterei ein weiteres Insektenhotel, diesmal aus Lehm und Stroh gebaut. Ein sehenswertes Objekt. Beim “googln” nach Lehm fand ich eine andere interessante Seite über ein richtiges Haus aus Lehm. Aber auch die Natur sorgt für die Unterkünfte der Insekten. Rund um die Hegemeisterei stehen viele alte Baumruinen. Lebensraum - toter Baum.

An der Wildmeisterei im Wildpark in Potsdam gibt es dieses schöne Insektenhaus aus Lehm:

Insektenhotel aus LehmInsektenhotel aus Lehm         

 

Lebensraum - toter BaumToter Baum und dahinter die Hegemeisterei im Wildpark in PotsdamNistkasten - zerlegt1Nistkasten zwischen BäumenBetonkasten mit 3 Fluglöchern

 

 

 

   

 

 

Lebensraum - toter Baum

Die Natur sorgt auf ihre Weise für alle Insekten.
Und auch der Specht lebt davon! Auf dem zweiten Bild ist im Hintergrund die Hegemeisterei zu sehen.

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet,
hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr,
keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr,
kein Mensch mehr."
(weitere Zitate von Albert Einstein)

Nistkasten mit zu großem LochNistkasten mit zu kleinem Loch

Diese beiden Kästen sind auch in der Kleingartenanlage zu sehen.
Der linke hat wohl ein zu großes Flugloch, der rechte dagegen ein zu kleines.
Der mit dem kleinen Flugloch wäre gut für Hornissen oder Wespen geeignet, wenn das Einflugloch weiter unten angeordnet wäre. Das Loch ist so klein, dass wohl selbst Blaumeisen nicht hindurchpassen.
Der Kasten mit dem großen Loch ist schon Eichhörnchentauglich.

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Wintergoldhähnchen, der kleinste europäische Singvogel

Ist das der kleinste Singvogel Europas, das Wintergoldhähnchen? Ich hatte zwar eine Nikon 8800 mit 10fach Superzoom bei mir, aber wie so oft leider ohne Stativ. Außerdem war es im Wald trotz Schnee nicht hell genug. Von mehreren Fotos kann man dieses gerade noch zeigen. Der Rest ist verwackelt.

 

 

 

Hier gibt es eine tolle Bauanleitung für ein Insektenhotel mit Dachbegrünung.
Und noch ein Insektenhotel in Leipzig.
Ein weiteres Insektenhotel bei insektenbox.de

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2006 im Botanischen Garten der Universität Potsdam gefunden

Das Insektenhaus ist wohl nicht vollständig fertiggestellt, aber schon so sehenswert:

Insektenhotel im Botanischen Garten in PotsdamInsektenhotel im Botanischen Garten in Potsdam

Weidengeflecht in einem Insektenhotel

Hier wird alles angeboten, was ein Insekt zum Leben und zur Fortpflanzung braucht: Luft, Licht, Sonne und Schutz vor Regen, längs und quer zur Faser gebohrtes Holz, Heu, vor Nässe geschützt hinter lamellenartig angebrachten Leisten, geschnittenes Schilf, Weidenrutengeflecht und gelochte Ziegelsteine.

 

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Detailansicht am InsektenhotelBaumscheibe als Nisthilfe für InsektenStrohfüllung im Insektenhotel

 

 

 

 

 

 

Die Rückseite dieses Insektenhauses

ist mit unbehandeltem Holz “verbrettert”. An einer Stelle ist eine kleine Tür aus Sperrholz eingebaut. Dahinter verbirgt sich etwas sehr interessantes, nämlich Glasröhrchen, wie im Bild unten gerade noch erkennbar ist. Wegen Lichtmangel und fehlendem Stativ mußte ich mit Blitzlicht arbeiten. Zwei der Glasröhren sind bereits  belegt, wie man sieht. Diese Idee ist besonders schön, weil so eine direkte Beobachtung und der Blick in die Puppenstube ermöglicht wird. Vielleicht regen diese Bilder zum Nachbau an.

Die Rückseite des InsektenhotelsDacheindeckung mit Biberschwänzen, 2 solide Fundamente, die je 2 Balken in verzinkten Taschen aufnehmen. Und das ganze ist noch ausbaufähig. Man darf gespannt sein, mit welchem Einfallsreichtum wir noch überrascht werden.
An Kreativität fehlt es jedenfalls nicht! Vielleicht kommt in die freien Felder noch so etwas wie .........   hinein?

 

Glasröhrchen mit Insekten im Insektenhotel   

Insektenröhre aus Glas im Botanischen Garten der Uni Potsdam

Eine besetzte Glasröhre im Insektenhotel im Botanischen Garten der Universität Potsdam.
Ein schönes Anschauungsmittel! Das Ende der Glasröhre wurde mit Watte verschlossen.
So ist auch für den Luftaustausch gesorgt.

 

Röhrchen im Insektenhotel
Ein Hummelkasten oder ein Bienenhaus hinein?

Alles über Hummeln und deren Feinde und ein Buch dazu.

Hier gibt es 11  3D-Modelle für Nistkästen und Nisthilfen zum Drehen in alle Richtungen mit der Maus. Eine sehr schöne und anschauliche Idee.

 

 

Am 07.10.2008 habe ich in Potsdam nachgeschaut, was aus dem Insektenhotel im Botanischen Garten der Uni Potsdam geworden ist. Schade, es sieht aus, als wenn sich niemand mehr so recht darum kümmert. Dachziegel sind zerschlagen, vielleicht Windbruch? Und ausgebaut wurde es leider auch nicht weiter. Insekten sind aber schon zu Besuch dagewesen:

Insektenhotel in KleingartenanlageInsektenhotel in Kleingartenanlage

 

Zwei weitere Insektenhotels am 20.04.2006
in der Gartenkolonie in Potsdam West entdeckt.
Die möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

 

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Insektenhotel in LauenburgInsektenhotel in LauenburgInsektenhotel in LauenburgInsektenhotel in LauenburgInsektenhotel in Lauenburg

Dieses Insektenhotel steht in Lauenburg
Es ist ein Brutplatz und Unterschlupf zum Wohlfühlen (2007) upper

 

 

Insektenhotel auf dem Ohlsdorfer FriedhofInsektenhotel auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Dach entfernt

Am 22. April 2007 sah ich auf dem Friedhof Ohlsdorf diesen Kasten. Zunächst konnte ich damit nicht viel anfangen.Violienenschlüssel und Noten waren in ein Holzkästchen gebohrt worden. Die Neugierde trieb mich um, und ich öffnete vorsichtig das Kästchen, dessen Dach sicht leicht entfernen ließ. Und siehe da, es ist wohl ein kleines Insektenhotel. Das Plasteteil, wie eine Flasche aussehend, ist mir aber rätselhaft geblieben. Das Kästchen war mit frischem Moos ausgelegt. Vielleicht wurde es für Hummeln vorbereitet?

 

Baumscheibe als Nisthilfe für Insekten  Diese Baumscheibe

hängt vor Regen und Wind geschützt auf einem Balkon und wird von verschiedenen Insekten rege besucht.  Einmal abgesehen von den großen Bohrlöchern mit 12 mm Durchmesser,  wurden alle Größen von 4 bis 10 mm Durchmesser angenommen.

Klicken Sie zum Vergrößern einfach auf die Vorschaubilder.

dNistkastenbefestigung als InsektenasylEine Latte zur Befestigung eines Nistkastens wurde angebohrt und von verschiedenen Insekten gut angenommen.

Schlitz im Brett als Insektenasyl

Bei Aufräumungsarbeiten im Schuppen fand ich ein Brett mit Schlitzen, wie sie in einem Lattenrost für ein Bett vorhanden sind.. Ein fleißiges Insekt hatte sich die Mühe gemacht und den gesamten Schlitz vermauert.

 

Baumscheibe als Nisthilfe für InsektenNisthilfe für InsektenAn der Art der Vermauerung der Nisthöhle kann man die Art der Bewohner erkennen. Das habe ich auf einer Internetseite gelesen, auf der das sehr schön beschrieben und bebildert war. Leider habe ich den LINK verbummelt -:(

 

Wie akriebisch eine Solitärbiene nach getaner Arbeit ihre Brutröhre verschließt, ist auf diesem 5 Minuten-Video zu sehen.

Nisthilfe für InsektenNisthilfe für InsektenNisthilfe für Insekten Insekten auf der Suche nach der geeigneten Röhre.
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InsektenhotelInsektenhotelkleines Insektenhotel in einer Kleingartenanlage in HamburgInsektenhotel in HamburgInsektenhotelInsektenhotelInsektenhotelInsektenhotelInsektenhotel
In einer Kleingartenanlage in Hamburg sah ich diese liebevoll gestalteten Insektenhotels, zum Teil kombiniert mit verschiedenen Nistkästen. Der Bau von Insektenhotels scheint dort wie eine ansteckende Krankeit gewirkt zu haben, jedenfalls zum Wohle vieler Insekten.

kleines InsektenhotelAber auch so geht es. Es muß nicht immer groß sein und schön aussehen. Den Insekten dürfte es gleichgültig sein.

HornissenkastenUnd das ist ein Kasten für Hornissen. Er hängt allerdinds sehr hoch in einer alten Eiche und ist daher vermutlich schlecht zu reinigen.

Insektenhotel aus einem alten Stück Holz mit kleinem BlechdachHornissenkasten, Insektenhoteldefekter Hornissenkasten

In den Kieskutenbergen bei Potsam, links ein Nistholz und in der Mitte ein Hornissenkasten der Fa. Schwegler. Der rechte hölzerne Hornissenkasten ist leider schon in die Jahre gekommen, sozusagen eine "bodenlose Frechheit", wie man beim Anklicken leicht feststellen kann!

 

 

Nistkasten aus Birke VollholzMit Bauschaum ausgeschäumter NistkastenDie linke Aufnahme entstand im Oktober 2006 in einer Kleingartenanlage in Hamburg. 2008 war der Kasten mit Bauschaum ausgeschäumt worden, weil Hornissen sich darin ein Nest gebaut hatten. Sie wurden mit modernster Technik einfach vernichtet, eigentlich regelrecht hingerichtet. Schade! Der Kasten landete anschließend in der Mülltonne, wie ich auf Nachfrage erfuhr.     upper

 

vom Kleiber vermauerter Eulenkasten wird von Hornissen genutztIm Juni 2006 in den Glindower Alpen bei Potsdam beobachtet.
Der Kasten ist vermutlich für Eulen gedacht. Das Flugloch und die Kastengröße lassen jedenfalls darauf schließen.
Wie es aussieht, hat ein Kleiber das Loch verkleinert und später sind Hornissen eingezogen und haben das Flugloch noch weiter verkleinert.

 

Insektenhotel im Naturschutzgebiert Höltigbaum in HamburgInsektenhotel im Naturschutzagebiet HöltigbaumAm 24.01.2009 war im Naturschutzgebiet Höltigbaum eine Aktion des NABU Hamburg zur Herstellung von Nisthilfen für den Eisvogel angesagt. Dazu wurde im Hamburger Wochenblatt aufgerufen. Auf dem Fußweg dorthin fand ich in der Nähe des Naturschutzzentrums auf einer kleinen Anhöhe diese beiden Insektenhotels. Es gab auch noch ein drittes Insektenhotel älterer Bauart an einem anderen Standort. Leider war der Akku meiner Kamera am Ende. Nach über einem halben Jahr bin ich dann Ende Juli noch einmal in das schöne Naturschutzgebiet aufgebrochen, weil ich nach dem Eisvogel schauen wollte. Dabei entdeckte ich an der lehmigen Abbruchkante Insekten, die winzige Raupen in die selbst gegrabenen Erdhöhlen eintrugen und darüber kunstvolle Bauten aus Lehm errichteten. Auf dem Rückweg wollte ich das besagte dritte Insektenhotel fotografieren. Aber die Sonne stand nun derart ungünstig, daß ich immer nur Gegenlicht hatte. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, daß an diesem Insektenhotel die gleichen Tierchen bauten wie an der Lehmkuhle beim Eisvogelnest. Es waren Hunderte! Sie boten ein tolles Schauspiel.

Insektenhotel 3 in HöltigbaumInsektenhotel 3 in HöltigbaumInsektenhotel 3 in HöltigbaumInsektenhotel 3 in Höltigbaumin eine Niströhre eingetragene kleine Raupen in einem Insektenhotel

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Hornissenkasten am öjendorfer park in hamburg

Hornissenkasten im Öjendorfer Park in Hamburg.
Er hängt an einem Baumstumpf. Der ist allerdings noch wenigstens 10 Meter hoch.

 

 

Insektenhotel in Tonndorf in HamburgInsektenhotel in Hamburg

Insektenhotel in der Kita Tonndorfer Schulstraße in Tonndorf (Hamburg) im Frühjahr 2009
und ein erst in den Sommerferien 2009 an der Otto-Hahn-Schule in Hamburg-Jenfeld neu gebautes Insektenholtel,
daß natürlich noch nicht besiedelt ist.

 

Hummelkasten mitten in der Stadt in einem Vorgarten

Hummelkasten mitten in Hamburg-Tonndorf in einem Vorgarten am 10. März 2010.
Wenige Tage zuvor gab es noch einmal 17 cm Neuschnee.

 

Meine Videos über Insekten bei YouTube


LINKS:

Hornissen in einem Meisenkasten
Insektenasyl in Kaiserslautern bei Wikipedia
Insektenasyl bei einer Gartenzeitung
Nützlinge im Garten z. B.:  Wie baut man ein besonders einfaches aber sehr effektiver Hummelnest?

Dieses pfiffige Insektenhotel (Wildbienenstand) steht auf einer

Insektenhotel bei Garten-pur.de        Solitärbienenwand der Frankfurter Feuerwehr
Wildbienenhaus bei Naturgarten.org

 

Insektenhotel aus gebranntem ZiegelEin Insektenhotel aus gebranntem Ziegel
bei Wildbienen.de
Auf dieser Seite wird auch der Bau eines Hornissenkastens beschrieben und erklärt, welche Teile welche Funktion haben.    upper

 

Bau einer Wildbienenwand bei wildbienen.de

Auf Wildbienen.de wird der Bau einer Wildbienenwand ausführlich beschrieben.
Inzwischen gibt es neben dem Begriff Insektenhotel viele weitere Begriffe wie

Insektenhaus, Insektenasyl, Insektenwand, Insektenunterkunft
Insektenwohnung, Wildbienenherberge, Insektenhochhaus, Wildbienenstand

Insektenkasten, nicht doch, da sammeln doch die Etnologen nur tote Insekten zum Anschauen.
Hier geht es ausschließlich um die lebenden Insekten.

Alle erfüllen den gleichen Zweck, Nisthilfen für Insekten und Nützlinge, Schutz der Natur und Umwelt!

 

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Was ein kleines Insektenhaus vermag, kann man bei Youtube bestaunen: Massenhafter Betrieb von Solitärbienen, nicht zählbar!

45% der Wildbienenarten stehen auf der Liste der bedrohten Tierarten, heißt es auf dieser Schweizer Internetseite!

Stephan Wiemer beschreibt dieses schöne Insektenhaus im pdf-Format zum Herunterladen.

Platikröhrchen im Insektenhotel von Stephan WiemerInsektenhotel von Stephan WiemerEr verwendete durchsichtige Plastikschläuche als Niströhren,
die inzwischen von Wildbienen besiedelt sind.
Der Artikel von Stephan Wiemer als pdf.
Der Artikel ist auch in der Ausgabe 2/08 der Zeitschrift
"Öko - Obstbau Mitteilungen des Beratungsdienstes
Ökologischer Obstbau e.V. Weinsberg" erschienen.

 

Insektenhaus in Seedorf

Insektenhaus am Wildbienen-Lehrpfad in SolingenInsektenhaus am Wildbienen-Lehrpfad in Solingen

Wildbienen-Lehrpfad in Solingen

Die schönste Internetseite über Wildbienen und Insektenhotels, die ich bislang gesehen habe.

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Nehmen Sie sich etwas mehr Zeit für die folgenden LINKS, es lohnt sich:

Einsiedlerbienen: Wildbienenstände

Bauhinweise  ·  Solingen 1  ·  Solingen 2  ·  Solingen 3  ·  Berg/Schweiz  ·  Erkrath   ·  Friedrichsdorf  ·  Gärtringen  ·  
Gut Sunder 
·  Hagen  ·   Kiel   ·  Leipzig  ·   Leverkusen  ·   Nettetal   ·   Neumünster  ·   Plöwer See  ·   Schleswig  · 
Stetten/Schweiz  ·  Wuppertal · Wildbienenwand der Bachschloss-Schule  ·  Wildbienennisthilfe  ·   Nisthilfenwand  ·
An einer Eisenbahnschiene ·
Bei Natur-in-NRW.de finden Sie auch viele nützliche Hinweise zum Bau von Nisthilfen für Insekten

Florfliegenhilfe aus IKEA-Sperrholzschachteln - 128 Fotos von Insektenhotels finden Sie bei der FC (Stand 05.12.2011)

Ulrike von hausenerauwald zeigt ein Video über den Bau eines kleinen Wildbienenhotels mit behinderten Kindern.

 

BaumhummelnestIm Juli 2010 endeckte ich am Recyclinghof der Stadtreinigung in Hamburge-Tonndorf einen Nistkasten. Der Nistkasten war wohl einmal im Sperrmüll gelandet, und die netten Kollegen werfen so etwas nicht weg. Sie hängen alles am Zaun auf. Als ich die Baumhummeln entdeckte, wollte ich natürlich ein Foto machen. Das war schwierig, denn ich mußte erst vom obersten Chef die Genehmigung einholen. Die Männer vor Ort hatten alle Angst vor einer Abmahnung. Die Hummeln hatten es in dem heißen Sommer sehr schwer und kamen mit dem Kühlen der Brut gar nicht nach. In den folgenden Tagen habe ich mit belaubten Zweigen von außerhalb des Grundstückes versucht Schatten zu spenden. Dennoch ging das Nest Ende Juli an Überhitzung ein. Alle Hummeln auf dem Bild sind mit Fächeln beschäftigt!

Der "Hornissenpapst" erklärt bei YouTube sehr schön den Bau eines Insektenhotels:

 

Und so siedelt man in der Schweiz Hornissen um:

 

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Wenn sie weder Zeit noch Lust haben, ein Insektenhotel selbst zu bauen, dann besuchen sie doch mal www.luxus-insektenhotel.de
Dort werden hochwertige Insektenhotels angeboten, gefertigt im gemeinnützigen „Erthal Sozialwerk“ (von benachteiligten Menschen).

Der neueste Clou ist übrigens ein praktischer Insektenhotel-Bausatz inklusive zugeschnittenem Holz und aller natürlichen Füllmaterialien.
So können z. B. auch Eltern zusammen mit Ihren Kindern ganz leicht ein Insektenhotel bauen.

Insektenhotel von Erthal-SozialwerkInsektenhotel von Erthal-SozialwerkInsektenhotel Bausatz

Bei flickr gibt es eine Bildergalerie mit zurzeit 448 Insektenhotels!

Das Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde"
sucht nämlich das originellste Wildbienenhotel. Ob klein und grau, groß und bunt, ob aus Schilfhalmen oder Gasbetonsteinen gebaut – lassen Sie Ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf. Schaffen Sie einen Unterschlupf für Wildbienen und beobachten Sie die Insekten beim Ausbau ihrer Brutröhren.

Machen Sie mit! (Der Wettbewerb war am 31. August 2012 beendet).
www.zukunftsprojekt-erde.de/wildbienenprojekt

Das mit den Gasbetonsteinen ist keine gute Empfehlung. Das habe ich ausprobiert. Da geht keine Wildbiene rein. Sie mögen wohl die Poren nicht. Als Baumaterial für den Verschluß der Röhren scheint es aber zu taugen, denn schon nach kurzer Zeit lagen in Meiner Insektenbude massenhaft weiße Krümel unter den Porenbetonsteinen.

Ich bekomme hin und wieder Anfragen,

wo es Glasröhrchen zu kaufen gibt, wie sie im Insektenhotel des Botanischen Gartens der Universität Potsdam verwendet werden (siehe oben).
Leider kann ich da auch nicht helfen. Wer helfen kann, bitte melden.
Alternativ kann man Plastikschläuche aus dem Baumarkt verwenden, wie es Stephan Wiemer gemacht hat.

Frage von Enzo Weibel: Insektenhotel24 - Glasröhrchen.
Hallo, ich hab da mal ne Frage: Wo kann ich solche Glasröhrchen beziehen/erwerben, wie sie in der Rubrik 'Insektenhotels' beschrieben sind?
E-mail: enzo.weibel@schlatter-bb.ch

Antwort von Herrn Ludwig Falkner am 11.11.2012:
Diese Glasröhrchen gibt es in jedem größeren Kaufladen am Gewürzstand. Darin sind die Vanille-Schoten verpackt. Danke Herr Falkner!

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email von Manfred Frey vom 05.08.2013:

Sehr geehrter Herr Schlegel,

dass Sie angesichts Ihres großen Fachwissens(*) auf Ihrer tollen Webseite nach Bezugsquellen für Glasröhrchen zum Bau von Wildbienen-Beobachtungskästen suchen hat mich nun doch sehr verwundert. Bitte informieren Sie sich zu dem Thema Glasröhrchen bei dem auf Ihrer Seite verlinkten Herrn Martin, Betreiber der Seite Wildbienen.de über die bekannten Nachteile wie Verpilzung der Bienenbrut usw. In Fachkreisen sind diese Glasröhrchen, Plastikschläuche oder dergleichen sehr umstritten.

Bitte raten Sie bei Anfragen von der Verwendung ab.

Insektenspion von Wildbienenschreiner.deZu Anfang hatte ich auch mit solchen Röhrchen experimentiert und stelle zwischenzeitlich meine Nisthölzer mit Erfolg aus naturbelassener Buche her, die nur zu etwa 25 % mit einer Plexiglasscheibe abgedeckt sind. Diese werden u.a. auch auf der oben genannten Seite "wildbienen.de" unter käufliche Nisthilfen vorgestellt.

Des weiteren empfehle ich die Lektüre des bekannten Biologen Werner David zum Thema Beobachtungsnistkästen auf dessen Webseite "http://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/beobachtungsnistkästen/" sowie die dort bereitgestellte pdf-Datei zu diesem umstrittenen Thema Ihren Besuchern weiter zu empfehlen. Optimal wäre natürlich, wenn Sie in Ihrer Linkliste auf diese Datei hinweisen könnten.
Selbstverständlich freue ich mich auch über Ihren Besuch auf meiner Webseite "http://www.wildbienenschreiner.de".

Nistwand InsektenhotelVielleicht möchten Sie aber auch ein paar Bilder von meinen Nisthilfen auf Ihrer Webseite vorstellen?
Jedenfalls wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg mit Ihrer Webseite und würde mich über eine nette Antwort von Ihnen freuen.

Manfred Frey
Wildbienenschreiner

 

(*) Das "große Fachwissen" ist zwar sehr schmeichelhaft. Aber ich bin nur ein Laie mit viel Liebe zur Natur.
Glasröhrchen verwende ich nicht, bei Plastikschläuchen verschließe ich das eine Ende mit Watte.

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Sie werden vielleicht nicht auf die Idee kommen,

dredieckiger komfortabler Nistkasten aus Englandsich aus England ein Insektenhotel schicken zu lassen. Ich bin nur deswegen darauf gekommen, weil meine Besucherstatistik zeigt, daß diese englische Seite einen Link auf meine Seiten gesetzt hat. Darüber freue ich ich mich natürlich sehr. Ich freue mich über jeden Besucher. Wenn Sie diese Seite besuchen, bekommen Sie Anregungen, wie Insektenhotels in England aussehen.
Dieser Marienkäferkasten kostete 2011 zum Beispiel £ 10,99, 2013 aber schon £ 12,99.

Schauen Sie mal vorbei. Gucken kostet ja nichts.

Ein Nistkasten als Insektenhotel.

Nistkasten als InsektenhotelNa, ja, nun fragt man sich vielleicht doch, was dieser Nistkasten hier soll. Das ist aber nicht nur ein Nistkasten, sondern gleichzeitig auch ein kleines Insektenhotel. Als ich noch eine Sauna besaß, hatte ich diesen Aufgußkübel in der Sauna. Er wurde allerdings selten benutzt, schrumpfte zusammen und wurde undicht. Dann stand er jahrelang im Keller und sollte in den Müll entsorgt werden. Das brachte ich nicht übers Herz, habe einfach einen Deckel drauf gemacht, ein Flugloch reingesägt, und fertig war der Nistkasten. Feldsperlinge benutzen ihn nun schon seit mehreren Jahren und befüllen ihn immer bis unter die Decke mit Nistmaterial. Bei der letzten Reinigung habe ich in den Deckel Löcher für Niströhren gebohrt. Sie wurden auch recht schnell angenommen. Die Vermutung, daß die Sperlinge die Insekten wegfressen würden, war unbegründet.

Das Video bei YouTube über die Feldsperlinge im Saunakübel.

Das Insektenhotel von Torsten Schnute:

Insektenhotel Torsten Schnute Insektenhotel Torsten Schnute

In meiner Nähe hat der Kleingärtner Ehrhard seinen riesigen Garten.

Gärtners BaumscheibeGärtners Baumscheibe Er ist täglich zweimal dort, egal ob die Sonne scheint oder ob es regnet, sowohl im Sommer wie auch im Winter. Und das mit 84 Jahren! Das hält ihn gesund. Er sagte mir einmal, im Garten fühle er sich wohl, zu Hause hätte er nichts zu sagen. Und so sehe ich ihn jeden Tag zweimal im Garten werkeln. Hin und wieder besuche ich ihn auf ein kleines Schwätzchen.

Voriges Jahr sah ich im Gerümpel (er sammelt ALLES!) eine Baumscheibe liegen. Das wird ein prima Insektenhotel, wenn du da jede Menge Löcher reinbohrst. Und dann hängst du das gute Stück vor Regen sicher in die Sonne. Er hatte auch alles richtig gemacht. Nur das mit der Sonne klappte nicht, weil er die Baumscheibe nach Norden aufgehängt hatte.
Und da scheint die Sonne ja eher selten grins. So war in diesem Jahr leider kein einziger Besucher da.

Der Sommer war schon weit fortgeschritten, als ich im zeigte, wo er es hinhängen möge. In diesem Jahr wird es deshalb wohl mit dem Insektenhotel nichts mehr werden. Aber immerhin, nun hängt es richtig, voll nach Süden ausgerichtet. Und darüber hat er auch einen kleinen Regenschutz angebaut. Sollten auch im nächsten Jahr keine Besucher kommen, dann liegt es am Material. Weichholz wird nicht so gern angenommen, und in den Bohrlöchern sind Faserreste erkennbar. Auch die mögen sie nicht. Bohrmehl in den Löchern ist nicht weiter schlimm, denn das entfernen sie leicht.
Wir werden sehen!

2013 war die Baumscheibe gut besetzt, jedoch nicht die großen Löcher. Die waren faserig weil sie wohl mit einem stumpfen Bohrer gebohrt wurden.

WildbienenhotelUriges InsektenhotelFotowettbewerb - Wildbienenhotel von Renate & Rainer Bethlehem

Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Gütersloh
Aus dem Fachwerkgebälk eines alten Schuppens ist dieses Wildbienenhotel entstanden. Jedes Jahr wird eine Fachung oder ein anderes Element von den Faba - Kindern am Wildbienenhotel bearbeitet. Schaukästen für Informationen zu den Wildbienenarten und Trachtpflanzen ergänzen die vielseitigen Nisthilfen. Das Faba-Naturprojekt unterstützt in einer privaten Initiative Kinder aus Familien mit einer Sucht- oder psychischen Erkrankung.

Licenses

Osmio cornuta schwärmt. Da ist richtig was los am Insektenhotel!

 

 

Bauanleitung zum Bau eines Insektenhotels mit Plastikschläuchen bei YouTube:

 

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Insektenasyl in einer WeideApril 2013:
In Hamburg-Tonndorf gibt es an der Rahlau ein kleines Sumpfgebiet mit vielen umgestürzten Weiden. Im Umfeld stehen große Flächen mit Brennnesseln. Wenn sie abgestorben sind, geben die hohlen Stengel prima Wohnungen für Wildbienen und Co ab. Die Stengel wurden mit etwas Gefälle in den gespaltenen Stamm der Weide eingesteckt, damit Regenwasser nicht in die Öffnungen einfließen kann. Eine viertel Stunde Arbeit beim Gassigang mit dem Hund, und ein kleines Insektenasyl war fertig, ohne großen Aufwand.

Leider ist nichts daraus geworden. Wilde Kids haben alles zerstört!

14. Oktober 2013

Auf dem Gelände der Kirche in Rahlstedt-Hohenhorst steht ein großer Carpot für Wirtschaftsfahrzeuge. Ein findiger Naturfreund hat auf der Sonnenseite 14 Baumscheiben angebracht. Auch an einen Fledermauskasten hat er gedacht.

großes Insektenhotel aus Baumscheiben am Carpot

großes Insektenhotel aus Baumscheiben am CarpotBaumscheibe als Insektenhotel am Carpot

 

Einfach und schnell - ein Insektenhotel

So steht es auf dem blauen Schild in Bad Seegeberg:
Sie sind uns bekannt, Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen. Mit Bienenstock, Wabe und Honig sind wir vertraut.
Mit Wespen ohne Honig schon weniger. Mal ehrlich, sind sie nicht Störenfriede, wenn sie im Spätsommer hartneckig an unsren Kuchenstücken und Limonaden naschen. Und auch den pummeligen Hummeln gehen wir vorsichtig aus dem Weg - ganz zu schweigen von den Hornissen. Sind sie tatsächlich so stechfreudig? Nein, bei Gefahr verteidigen sie instinktiv ihre Brutanlage. So wie alle andren auch. Am liebsten leben sie in alten hohlen Bäumen. Doch die sind knapp geworden in unseren bereinigten Fluren.

Hummeln bevorzugen Höhlen, etwa Wurzelstöcke mit Löchern, Astlöcher oder auch Spalten in hohlen Bäumen. Auch hier herrscht Wohnungsnot! Not macht erfinderisch! So entdeckten die Hummelvölker auf ihren Streifzügen künstlich Höhlen:
Unsere Vogelnistkästen mit offener Einflugschneise. Echt hummelstarke Hotels! Hängen wir doch einfach ein paar mehr von ihnen auf.

Wo finden wir unsere heimischen Wildbienen?
Gans sicher in Gängen und Löchern in Holz- und Fachwerkhäusern, überhaupt in den Hohlräumen von dickem Holz.
Die Mauerbiene zieht ihre Brut gern in Mauerritzen auf. Unsere Häuser sind aber sauber abgedichtet, Holz- und Fachwerkhäuser knapp und die Flure von morschen Stämmen gereinigt.

Helfen wir unseren heimischen Insekten mit einem rindenlosen Hartholzstamm.
Wir bohren Löcher unerschiedlicher Größe hinein - und fertig ist das Insektenhotel.

Insektenhotel in Bad SeegebergInsektenhotel in Bad SeegebergInsektenhotel in Bad SeegebergInsektenhotel in Bad SeegebergInsektenhotel in Bad SeegebergInsektenhotel in Bad Seegeberg bei Noctalis am Kalkberg

 

 

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