Nisthilfen für Fledertiere
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Wie Spechte Nistkästen zerlegenWie Spechte Nistkästen zerlegenDer linke Fledermauskasten hängt in den Kieskutenbergen südlich von Potsdam und sieht ein wenig mitgenommen aus. Spechte suchten unter der Pappe nach Insekten. Auch der rechte Kasten hatte bereits von Spechten Besuch gehabt. Diese Burschen sind clever und wissen sehr genau, wo etwas zu holen ist. Sie suchten die Jungen der Fledertiere.

Kohlmeise inspiziert den FledermauskastenWie Spechte Nistkästen zerlegenDiese Nisthilfe wurde für Fledermäuse gebaut, aber vermutlich nicht von ihnen benutzt. Im "Klodeckel" oben sind Waben aus Pappe zum Anhängen eingebaut. Der Zugang ist unten so gestaltet, dass die Fledertiere nach dem Anflug hineinkrabbeln können. Meisen, Sperlinge und Stare haben gezeigt, das sie das auch können. Sogar ein Eichhörnchen wohnte schon darin. Es hat allerdings den unteren Zugang mit Nistmaterial zugebaut und benutzte ein vom Specht gehämmertes Loch weiter oben. Der Specht brütete gleich nebenan in einer morschen Birke.

Es war der Specht vom Steenmoor, der allerdings auch mit seiner eigenen Brut Pech hatte.

Eine Kohlmeise untersucht den untereren Eingang.

 

Für Fledermaus gedacht, Blaumeise schläft drinFledermauskiste aus Beton an einer KieferFledermaus-Schlafplatz aus DER-Zeit

Links ein Fledermauskasten aus Holz. Er wird aber regelmäßig von Blaumeisen als Schlafplatz genutzt. Und daneben ein FM-Kasten aus Beton.
Er hängt bei den Düsteren Teichen in Potsdam und ist noch ein DDR-Produkt.

Der rechte runde Nistkasten hing ebenfalls an den Düsteren Teichen, ist aber abgestürzt.
Dabei ist die Verschlußtür zu Bruch gegangen.
Er hängt nun (nach der Reparatur) im Steenmoor in Hamburg.

 

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Fledermauskasten im hohlen Stamm mit StarFledermauskasten aus einem NaturstammFledermauskasten, von Staren bewohntJe ein hohler Stamm mit dem Flugloch (Astloch) weit unten war für die Fledertiere gebaut worden, meistens wohnten aber Stare oder Sperlinge darin.

 

Ein großer hohler Stamm an einer großen alten Linde. Der Star sitzt am Einflug.

Fledermauskasten aus BetonFledermauskasten aus BetonFledermauskasten aus Beton an der Wandse in Hamburg tonndorf

Betonkästen sind meistens spechtsicher. Fledermäuse leben gerne gesellig. Deshalb ist es gut, wenn mehrere Kästen, wie hier an der Wandse, als Gruppe aufgehängt werden.Wichtig ist, daß sie nicht direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind und außerdem recht.


Auf dem Ohldorfer Friedhof gibt es einen Betonnistkasten, den Spechte trotz Beton geknackt haben. Aus Beton ist meistens nur die Öffnungsklappe. Der Nistkasten an sich besteht in der Regel aus Holzbeton. Und da kommen die Spechte leider schnell durch.

Fledermausbetonkästen an der WandseFledermauskasten F1 ist abgestürztFledermauskasten F1 ist abgestürztFledermauskasten F1 ist abgestürzt und wurde in einer Baumgabelung abgelegt.Fledermauskasten F1 in der Wandse

Der Fledermauskasten F1 an der Wandse ist im Juni 2009 nach einem Sturm abgestürzt. Der Betonkasten hatte den Sturz ohne Schaden zu nehmen überstanden. Nun liegt er quer in der Gabelung des Zwillingsbaumes etwa 2 1/2 Meter hoch im Baum. Vielleicht geht mal ein Baumläufer rein. Im August 2009 hat ihn aber ein Unhold in die Wandse gestoßen. Ich habe den Kasten herausgefischt und werde ihn gelegentlich im Steenmoor aufhängen, dort, wo der in den Düsteren Teichen abgestürzte Betonkasten bereits hängt. Die Fledertiere lieben es ja gesellig und da kann ein zweiter Kasten nicht schaden.

Im Dezember 2014 wurden alle 4 Kästen im Ellerneck 18 am Giebel aufgehängt.

 

abgestürzte Fledermaushöhle F3 an der WandseFledermaus in der NisthöhleF1 war bereits im Juni 2009 abgestürzt. Im August oder September 2012 ist ihm F3 leider gefolgt. Die beiderseits vorhandenen Ösen zum Aufhängen waren herausgerissen. Der Kasten hat den Sturz unbeschädigt überstanden. Hoffentlich ist kein Fledertier dabei zu Schaden gekommen. Nach der Reparatur wird der Kasten an der Rahlau einen neuen Baum finden. Am 23. September 2012 war im Kasten F2 diese Fledermaus zu sehen.


Hier ist ein Foto zu sehen, wo Fledertiere in einem Betonnistkasten ruhen. Diese Kästen sehen etwas schief aus. Das ist aber gewollt. Auf der schmaleren Seite finden sich die kleineren Fledertiere ein, und auf der größeren Seite schlafen die größeren Fledertiere. Fledertiere zwängen sich ja gerne in enge Felsspalten. Da sind sie besonders sicher.

Ein Sturm hat diese Fledermauskästen vom Baum gefegtDie abgestürzten Fledermauskästen. Sie haben lange Zeit ihren Dienst getan. Nun hat sie ein Sturm vom Baum gefegt.Ein Sturm hat diese Fledermauskästen vom Baum gefegtEin Sturm hat diese Fledermauskästen vom Baum gefegtabgestürzter FledermauskastenEin Sturm hat diese Fledermauskästen vom Baum gefegt

Die abgestürzten Fledermauskästen hatten lange Zeit ihren Dienst getan. Irgendwann hat ein Sturm sie vom Baum gefegt.
So kann man am Boden bequem ihr Innenleben studieren: Rauhe Innenseiten, möglichst mit Riefen versehen
oder sogar treppenartige Einbauten ermöglichen ein bequemes Aufhängen und Krabbeln.

Fledermauskastsen in der Hegemeisterei im Potsdamer Wildpark
In der Hegemeisterei im Wildpark bei Potsdam gibt es eine ganze Schuppenwand mit Nistkästen zu bestaunen.
Darunter sind auch etliche Fledermauskästen.

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Fledermauskasten am Kieskutenberg in PotsdamFledermauskasten am Kieskutenberg in PotsdamFledermauskasten am Kieskutenberg in PotsdamFledermauskasten am Kieskutenberg in PotsdamFledermauskasten am Kieskutenberg in Potsdam
Fledermauskästen am Kieskutenberg südlich von Potsdam.

Vom Specht geknackter Fledermauskasten auf dem Öjendorfer FriedhofFledermauskasten auf dem Öjendorfer Friedhof
Fledermauskästen auf dem Öjendorfer Friedhof in Hamburg.
Der linke Kasten wurde von einem Specht geknackt,
der ganz genau wußte, wo die Fledermäuse hängen, nämlich oben (10. März 2010).

 

von Hornissen besetzter Fledermauskasten auf dem Öjendorfer FriedhofEin Bekannter, der auf dem Öjendorfer Friedhof arbeitet, erzählte mir von einem Hornissennest an einem Fledermauskasten, das er 2009 mit seinem Handy fotografiert hatte. Ich bat ihn um das Foto. Leider war es etwas sehr klein. Man kann aber noch gut erkennen, daß es sich hierbei um einen Fledermauskasten handelt. Hornissen ziehen immer häufiger in Nistkästen ein, weil alte, hohle Bäume immer seltener werden. Hamburg holzt alles ab. Hohle Bäume gelten als potenziell gefährlich und werden rigoros entfernt. Am Berliner Platz in Hamburg wurde im Frühjahr 2010 an einem Regenrückhaltebecken alles platt gemacht, einschließlich der Parkwege. Dabei wurde auch ohne Not ein Baum mit einem Fledermausquartier gefällt. Bereits am nächsten Tag war fast alles geschreddert.
Nur keine Beweise hinterlasssen!

 

Fledermauskasten in der Döberitzer Heide aus der russischen BesatzungszeitEin seltenes Prachtstück aus der Döberitzer Heide.
Die war bis 1993 Truppenübungsplatz der sowjetischen Streitkräfte in der ehemaligen DDR.
Die Soldaten haben offensichtlich, wenn auch mit primitiven Mitteln, etwas für die Erhaltung der Fledermäuse getan.

Drainrohr als Unterkunft für FledermäuseFledermauskasten aus DrainrohrDränagerohre aus gebrannten Ton hängen hier gut getarnt an einem Baum in unmittelbarer Nähe eines kleinen Baches. Gut zu erkennen ist, wie die Einfluglöcher aus einer Zementmischung hergestellt wurden. Alles schön rauh, so daß sich die Fledertiere gut festhalten können. Und als Gruppe aufgehängt ist es immer gut, weil Fledertiere gern in Kolonien wohnen.

 

 

 

Damit die FM ihr zu Hause nicht verfehlen, sind stilisierte Fledermäuse aufgemalt. grins
Gefunden 2007 an der Wandse in Hamburg. Schöne Idee.

Fledermausnistkasten

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Professionell hergestellte Fledermausnistkästen,
als Gruppe aufgehängt werden sie zur Freude der Fledertiere.

 

Fledermaushöhle an der Wandseabgestürzte Fledermaushöhle an der Wandseabgestürzte Fledermaushöhle an der WandseAn der Wandse in Hamburg hängt eine Vierergruppe Betonhöhlen. Im Juni 2009 stürzte der Kasten F1 ab. Ich legte ihn in die Gabelung des Zwillingsbaumes, etwa 2 Meter hoch. Aber irgendwelchen Chaoten gefiel das wohl nicht und sie schmissen ihn in die Wandse. Nun hängt er im Steenmoor in der Nähe der Rahlau.

 

Fledermaushöhle aus Beton

Fledermaushöhle aus Beton im Sachsenwald bei Hamburg im Mai 2007.

 

 

vom Specht geknackter Fledermauskasten beim Landesbund für Vogelschutz in bayernBildquelle: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V., Dr. Christian Stierstorfer

Auf der Seite Rainer-Wald.de ist beschrieben, wie ein Specht diese Nisthilfe für Fledermäuse knackte.
Mit Sicherheit hat er die Kinderstube geräubert. Die Beute hängt oben, also macht er auch das Loch oben.

 

 

 

 

So eine "Fundsache" darf man nicht verschweigen.

Am 05. Januar 2010 war ich auf dem Rückweg von meinem Kleingarten mal einen anderen Weg gegangen und kam an der Kita Dahlemer Ring in Hamburg vorbei. Da fielen mir die vielen bunten Kästen auf. Bei näherem Hinsehen bemerkte ich, daß sie alle unten offen waren. Zum Glück hatte ich die Knipse unter der Jacke mitgenommen. Als ich versuchte die schönen bunten Fledermauskästen zu fotografieren, natürlich vom Bürgersteig aus, bekam ich richtig Ärger. Denn neben einem Kasten war ein Fenster, hinter dem Frauen saßen. Und die haben wohl geglaubt, daß ich es mit dem Fotografieren auf sie abgesehen hatte. Ein dummes Mißverständnis also, daß ich aber nicht aufklären konnte. Die Frauen hinter dem Fenster gerieten so in Rage, schrien wild durcheinander und zogen die Vorhänge zu. Nein, nein, die saßen da nicht nackt herum. Sie waren wohl beim Frühstücken und fühlten sich von mir belästigt. Wenn man heutzutage mit einem Fotoapparat unterwegs ist, ist man hoch verdächtig. Soweit haben wir es in unserem Schnüffelstaat inzwischen gebracht.

Hier nun die schönen bunten Fledermauskästen der Kita am Dahlemer Ring. Ein großes Lob den fleißigen Kindern und deren Helfern. Sicher gibt es auf dem Grundstück noch weitere schöne Kästen zu sehen. Aber da traute ich mich nicht mehr rein. Dann gibt es am Ende noch zusätzlichen Ärger mit dem Urheberrecht.

Bunt bemalte Fledermauskästen an der Kita Dahlemer Ring in HamburgBunt bemalte Fledermauskästen an der Kita Dahlemer Ring in HamburgBunt bemalte Fledermauskästen an der Kita Dahlemer Ring in HamburgBunt bemalte Fledermauskästen an der Kita Dahlemer Ring in HamburgBunt bemalte Fledermauskästen an der Kita Dahlemer Ring in HamburgBunt bemalte Fledermauskästen an der Kita Dahlemer Ring in Hamburg

Nachdem die Stadt Hamburg es in beinahe zweijähriger Bauzeit geschafft hat über die kaum 5 Meter breite Wandse Am Pulverhof die Straßenbrücke zu erneuern, hat sie doch wenigstens an die Fledertiere gedacht und 4 Schlafplätze für sie anbringen lassen. Bislang waren aber nur Federtiere, sprich Vögel, vermutlich Meisen, die Schlafgäste, was an den Federn am Eingang zu sehen ist. Es wird sich schon noch herumsprechen.

Im Eichtalpark fand ich kaum sichtbar einen Fledermauskasten, der vom Specht geknackt war. Dieser Fledertierkiller kommt am Tage, wenn die Fledertiere schlafen. Und er weiß genau, daß sie an der Decke hängen. Deshalb ist das Loch oben am Kasten. An der Wandse hat ein Vogelfreund viele Eigenbaunistkästen aufgehängt. Dabei hat er auch an die Fledertiere gedacht und eine spechtsichere Schlafgelegenheit aus Drainrohr aufgehängt.
In Hamburg-Rahlstedt hängt in der Nähe der Wandse ein Fledermauskasten an einem Hühnerstall.

Neue Straßenbrücke über die Wandse in Hamburg mit Fledertier SchlafplätzenDrainrohr für Fledertierenistkasten und Fledertierhilfe  mit SpechtschadenFledermauskasten mit SpechtschadenFledermauskasten am Hühnerstall

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vom Specht zerlegter Fledermauskasten

Ein schon betagter Fledermauskasten an der Wandse in Tonndorf. Im Frühjahr 2011 sah er so aus.
Ein Specht hatte sich Zugang zur Kinderstube der Fledertiere verschafft.
Auch das Dach ist inzwischen durchsichtig geworden.

 

2 Fledermauskästen aus HolzHophlstamm als Schlafplatz für FledertiereBlaumeise am FledermauskastenZwei Fledermauskästen aus einem alten hohlen Apfelbaumstamm hergestellt, wurden als kleine Gruppe in der Nähe der Rahlau in Hamburg aufgehängt. Das Dach besteht aus dünnem Aluminiumblech, ist dadurch gut zu orten und dürfte  außerdem lange haltbar sein. Die Leiter war nocht nicht vom Baum entfernt, da wurden beide Kästen schon von Blaumeisen inspiziert. Die hatten aber schnell begriffen, daß man da nicht vernünftig ein Nest bauen kann. Sie zogen später 10 Meter weiter in einen Traubenkirschbaum ein, der eine große ausgefaulte Stelle am Stamm hatte. Hoffentlich sind sie dort vor Nesträubern sicher. Inzwischen hat ein Sturm den Baum gefällt, zum Glück waren die Meisen schon flügge und über alle Berge.


2 Fledertiere im Betonschlafplatz

Ein Foto vom 1. April 2011

vom Schlafplatz F3 der Fledertiere an der Wandse in der Nähe vom Pulverhof  in Hamburg. Es war ein weiterer Versuch, mit Blitzlicht in das dunkle Innenleben des Betonkastens zu fotografieren, um festzustellen, ob er belegt ist. Zwei Fledertiere sind - wenn auch undeutlich - zu erkennen. Am nächsten Tag war der Kasten leer, und noch einen Tag später waren wieder 2 Fledertiere zu sehen.

 

 

Fledertiere im Betonkasten F3 an der WandseFledermaus im Kasten F4 Wandse

Linkes Bild vom 06.04.2011 mit zwei Fledertieren.
Von der linken Fledermaus ist nur ein Bein zu sehen

Rechtes Bild vom 18.09.2011 im Kasten F4.
Die Kästen F2 und F3 waren leer. F3 ist im September 2012 abgestürzt, F1 ist ein Jahr später ebenfalls abgestürzt. Beide hängen jetzt kombiniert mit einem Nistkasten für Kleinvögel an der Rahlau (siehe. weiter unten!)
Am 26. Oktober 2013 war F4 mit 3 Fledertieren besetzt.
Die an der Wandse abgestürzten Betonkästen hängen seit Dezember 2014 am Haus Ellerneck 18 in Tonndorf.


Nistkasten08.10.2011:

Alle 3 Kästen an der Wandse sind leer. Am 01.11.2011 war letzmalig eine Fledrmaus am Schlafplatz, dann wurde es ihr zu kalt.

 

Fledermauskasten in Hamburg-Tonndorf

08.11.2011: Neu aufgehängter Fledermauskasten in Hamburg-Tonndorf zwischen der Wandse und der Rahlau. Gut sichtbar die Kletterhilfe für Fledertiere. Die Aufhängung des Kastens an diversen Schnüren sieht allerdings etwas komisch aus.

 

 

Fledermauskasten am Haus der wilden Weiden

Im Naturschutzgebiet Höltigbaum hängt an der Station "Haus der wilden Weiden" dieser schöne Fledermauskasten.

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Wenn man bei der Fotocommunity nach Nistkästen sucht, findet man fast 957 Bilder (Januar 2015).
Auf diesem Foto sind zwei Nisthilfen für Fledertiere zu sehen.
Erschreckende Unwissenheit dokumentieren manche User mit ihren danebenliegenden neunmalklugen Anmerkungen:

Beispiele:
- Nistkästchen sind ja sehr unsensibel aufgehängt worden, dabei wurde das Revierverhalten der Vögel nicht beachtet.
- Wer die aufgehängt hat, hatte wirklich keine Ahnung.
- stimmt...sehr lieblos aufgehängt, diese Nistkästen..
- Ob die wirklich bewohnt werden. Den Standpunkt finde ich auch nicht besonders sinnvoll gewählt.
- Schönes Doku zeigst Du uns hier, wie man Nistkästen am besten nicht aufhängt.
- Das weiß ich ja sogar, dass so keine Nistkästen aufgestellt werden dürfen.

Und dann kommt Rudolf Bending und belehrt alle Schlauberger:
"In der Tat sind dies keine 'Nistkästen' für Vögel; es handelt sich bei bei den Kästen (Einflug von unten!!) um Fledermaushöhlen. Sie sind auch gut aufgehängt, da die Fledermäuse einen freien Anflug brauchen und da schadet es auch gar nichts, wenn zwei Kästen zusammenhängen. Fledermäuse leben gerne in Gruppen zusammen."


Fledermaus Einbaustein

Das ist ein Fledermauseinbaustein am Fledermaushaus im Wildpark Schwarze Berge. Dieser Stein ist dort nicht eingebaut, sondern macht nur Werbung für den bekannten Nistkastenhersteller (Schwegler). Im Kasten ist eine aufgeraute hölzerne Rückwand angebracht. Im Haus sind Nilflughunde, zwischwn denen man sich frei bewegen kann. Solche Einbaukästen gibt es auch für höhlenbrütende Vögel.

LINKS:

20000 Fledermäuse in Kalkhöhle in Bad Seegeberg

Fledermauskinderstube randvoll in einem kleinen Betonnistkasten! Schade, Link nicht mehr erreichbar.

Biologie und Ökologie der Fledermäuse

     


Derzeit 22 kommerzielle Fledermaushöhlen
mit Beschreibungen. Unbedingt besuchen!

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Fledermauskasten an der WandseVermutlich im September 2012 wurden am Pulverhofteich in Hamburg-Rahlstedt etwa 25 Fledermaushöhlen der Bauart Hasselfeldt aufgehängt. Nachdem die alten wohl an die 30 Jahre alten Betonflachkästen nach und nach ihren Geist aufgeben, kam diese Aktion gerade noch zur rechten Zeit. Die Höhlen wurden professionell angebracht. Sie hängen sehr hoch, etwa 10 Meter. Unter den Höhlen ist viel freier Raum, jedenfalls kein Bewuchs, so daß sich die Fledertiere zum Abflug fallen lassen können. Und sie sind vor praller Sonne geschützt aufgehängt.

 

Fledermauskasten, Nistkasten und InsektenasylDirekt am Baumstamm hängt eine an der Wandse abgestürzte Betonfledermaushöhle. Die Aufhängung war weggerostet und wurde durch Zaunspanndraht ersetzt und wie ein Paket verschnürt. Da dieser Draht verzinkt ist, dürfte der Kasten ein Weile hängen bleiben. Darüber hängt ein Nistkasten, der nagelneu mit 3 weiteren Kästen im Abzugsgraben des Jenfelder Moorsees lag. Immer im Spätherbst ist eine Schulklasse zu Gast bei der Tischlerinnung. Jeder Schüler darf sich einen Nistkasten zusammenhämmern und mit nach Hause nehmen. Einige Kids hatten wohl keine Lust mehr zum Tragen und warfen die schönen Kästen einfach in den Graben. Ich fischte sie heraus, reparierte die kaputten und hing sie auf. Da die Fledertiere nachtaktiv sind und die Vögel am Tag unterwegs sind, werden sie sich wohl nicht ins Gehege kommen. Aber auch die Wildbienen profitieren davon, denn im Nistkasten wurden Bohrlöcher für sie angebracht. Befürchtungen, daß die Wildbienen von den Vögeln gefressen werden, haben sich nicht bestätigt. Vor dem Specht sind sie allerdings nicht sicher. Aber der geht auch in jedes Insektenhotel und holt sich die fetten Maden. Der kleine Kasten rechts lag unnütz herum und wurde einfach als Schlafplatz angeschraubt.

Das Dach des Nistkastens wurde zusätzlich mit gerade vorhandenen Resten von Wellbetumenpappe gegen Nässe geschützt. In die Zwischenräume wurden hohle Stengel für Wildbienen gesteckt.

Fledermauskasten aus hohlem Baumstamm

Beinahe wäre das schöne hohle Stammende unter die Axt gekommen. Innen sind Astreste, die beim Ausfaulen übrig geblieben sind. Sie sind ideal, daß sich daran die Fledertiere aufhängen können. Als oberen Abschluß mußten gerade vorhandene Brettchen und ein Stück Linoleum herhalten. Damit ist die Sache einigermaßen wasserdicht. Als Boden wurde ein zurechtgestutztes Brett verwendet. Dabei wurde darauf geachtet, daß Regenwasser nicht den Boden durchfeuchten kann. Der hohle Stamm muß also überstehen.
Als Aufhängung wurde ein Isolierschraubhaken genommen, wie er für Koppelzäune verwendet wird.

 

2 Fledermauskästen am Segelflugplatz BobergDie Gaststätte am Segelflugplatz Boberg bei Hamburg wurde 2013 umgebaut. Dabei hat man auch an die Fledertiere gedacht und am Gibel gleich 2 Doppelkästen aus Beton angebracht, wobei jeweils eine Höhle eine Holzwand hat. Die Holzwand ist wichtig, da sonst die glatte Gibelwand den Fledertieren in der zweiten Höhle keinen ausreichenden Halt bieten würde.

Besetzt waren die Höhlen aber noch nicht, was ich nach Blitzlichtaufnahmen erkennen konnte.

 

Noctalis - Fledermaumuseum in Bad Seegeberg

Bei einem Besuch der Fledermaushöhlen im Kalkberg Bad Seegeberg gab es viel zu sehen:

Zwei Hauswände sind schön mit Graffiti bemalt und mit vielen großen Fledermauskästen versehen. Auf den ersten Blick denkt man, es sind alles Insektenhotels oder Schwalbennester oder andere Nisthilfen für Vögel. Erst bei genauerem Hinsehen bemerkt man, daß dahinter Hohlräume sind, die für die Fledertiere gedacht sind. Eine tolle Kombination für Vögel und für Fledertiere.

Fledermausfreundliche Häuser sind durch kleine Hinweisschilder gekennzeichnet:
Kennzeichnung für ein fledermausfreundliches HausKennzeichnung für ein fledermausfreundliches Hauseine von zwei mit vielen Fledermauskästen versehene Wand bei Noctalis in Bad Seegeberg

vorn und hinten Nisthilfen für FledertiereFledermauskasten durch sinnvoll angebrachte BrettchenFledermauskasten hinten und vorn Insektenhotelvorne 6 Nisthilfen für Schwalben und dahinter ein Hohlraum für FledermäuseFlederemauskästen aus Holzbeton

Drei von mehreren Einflugöffnungen für die Fledertiere in die Kalkberghöhlen.
Sie sind mit aufwendiger Elektronik für die Zählung der Tiere bestückt.
Vor Jahren vermutete man nur etwa 400 Tiere. Durch die Zählungen weiß man,
daß es über 20.000 Fledermäuse vieler verschiedener Arten sind:
Einnflugkasten für Fledermäuse in den Kalkberg von Bad SeegebergEinnflugkasten für Fledermäuse in den Kalkberg von Bad SeegebergEinnflugkasten für Fledermäuse in den Kalkberg von Bad Seegeberg

So sieht eine fledermausfreundliche Hauswand aus, durchgehend verbrettert,
aber mit Hohlräumen hinter den Brettern. Also viel Platz für Fledertiere:
Fledermausfreundliche Hauswand aus Bretter bei Noctalis in Bad Seegeberg

Das Fledermausmuseum hat eine Dachterrasse, die für Besucher zugänglich ist.
Man hat nicht nur einen schönen Blick über die Stadt und den Großen Seegeberger See,
man sieht auch die Webcam, die auf die Nisthilfen des Uhu gerichtet ist.
Bei genauerem Hinsehen sieht man auch einen großen verkabelten Fledermauskasten,
vermutlich mit einer Kamera oder sogar einer Webcam.
Die beiden schwarzen Kabel, die links und rechts der Einflugöffnung enden,
sind vermutlich eine Lichtsschranke.

verkabeltger Fledewrmauskasten mit Kamera oder Webcam  

noch mehr

Fledermaus-
Detektoren

 

Die 14 Fledermausarten in den Kalkberghöhlen:

Großes Mausohr, Rauhautfledermaus, Zweifarbfledermaus, Große Bartfledermaus, Teichfledermaus, Fransenfledermaus, Zwergfledermaus, Kleiner Abendsegler, Kleine Bartfledermaus, Mückenfledermaus, Bechsteinfledermaus, Braunes Langohr, Wasserfledermaus und Breiflügelfledermaus.

16 Fledermausarten in SH mit kleinen Fotos aber guten Beschreibungen.

Im Oktober 2013

wollte ich mit einem Bekannten eine Alstertalwanderung machen. Am Ende der Wanderung, als wir schon richtig geschlaucht waren, fragte er mich, ob ich mich für Blattschneiderameisen interessiere. Lebende, meinte er! Wo gibt es die denn in Hamburg zu sehen? Im Kaufhaus Globetrotter, im ersten Stock ganz hinten rechts auf einem Verkaufstisch. Als ich dort 2012 meine Ausrüstung für den Jakobsweg kaufte, gab es die noch nicht. Ein Mitarbeiter des Hauses hatte diese tolle Idee.

Aber darum geht es jetzt nicht. Wir verließen das Haus und gingen zur TRUDE. Das ist die weltweit größte Tunnelbohrmaschine und steht als Modell auf dem Gelände des Museums der Arbeit. Den Bohrkopf kann man in seiner vollen Größe bestaunen. Auf dem Rückweg kamen wir hinter dem Kaufhaus vorbei, und ich traute meinen Augen nicht. Das Globetrotter-Kaufhaus ist ausgezeichnet als fledermausfreundliches Haus. An einer Hauswand sind 24 Fledermauskästen und mehrere Reihen Nistkästen für Kleinvögel in der Fassade eingebaut. Und an der anderen Hausseite sind es gar 55 Fledermauskästen. In einem Kasten ist eine tote Fledermaus zu erkennen:

Auf den Bildern 3 und 4 sieht man, wie die vielen schönen Kästen von unten angestrahlt werden, worüber die Fledertiere bestimmt nicht glücklich sind. Wenn man schon die Wand als Reklamefläche anstrahlt, was ja nachvollziehbar ist, dann doch besser von oben. Dann nämlich würden die Flutlichtstrahler nicht direkt in die Kästen strahlen. Gut gedacht, aber schlecht gemacht!

Fledermausfreundliches Kaufhaus Globetrotter in HamburgFledermausfreundliches Kaufhaus Globetrotter in HamburgFledermausfreundliches Kaufhaus Globetrotter in Hamburg bei NachtFledermausfreundliches Kaufhaus Globetrotter in Hamburg bei Nachttote Fledermaus im Globetrotter-Kaufhaus

Flugbetrieb konnten wir leider nicht beobachten,dazu war es noch zu früh.

In Hamburg-Tonndorf wurde am Ellerneck 18 ein Haus grundsaniert. Dabei sollte ursprünglich ein nicht mehr genutzter Dachboden von fast 40 Quadratmeter Größe zugemauert werden. Der Hausherr ließ sich überzeugen und baute einen Schlitz in die Bodentür als Zugang für Fledertiere ein. Außerdem hängte er 4 abgestürzte und aufgearbeitete Betonkästen am Haus auf. Vielleicht folgt auch noch eine Höhle aus einem hohlen Fliederstamm, der einem Sturm zum Opfer gefallen war. Das vierte Foto zeigt eine schlafende Kohlmeise im Flederrmauskasten.

Die beim NABU Hamburg beantragte Auszeichnung als fledermausfreundliches Haus bekam er bisher nicht. Schade! Vielleicht wird es ja noch.

Ja, es klappt vermutlich nun doch. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des NABU Hamburg hat sich alles vor Ort angesehen und dokumentiert. Dabei konnte beobachtet werden, wie eine Kohlmeise den Fledermauskasten anflog und zum Schlafen in den Kasten kroch.

Fledermaus DachbodenFledermauskästen Ellerneck 18Fledermaushöhlen aus hohlen Stämmen in Arbeit Fledermauskasten aus Beton mit schlafender Kohlmeise

Fledermauskästen als Gruppe im Eichtalpark an der Hamburger Wandse:
Fledermauskästen an der Wandse im Eichtalpark Fledermauskästen an der Wandse im Eichtalpark

Der Hohenhorster Park in Hamburg wurde 2014 neu gestaltet. Dabei wurde auch eine Mauer als Abschluß neu errichtet. In der Ziegelei wurden (vermutlich) von Kindern Motive in die Steine geritzt, unter anderen dieses Motiv für Fledertiere. Schöne Idee - zur Nachahmung empfohlen:

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