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Die Pilgerpfade auf dem Caminho Português sind abwechselungsreich und anspruchsvoll!

Obwohl es nur selten geregnet hatte,

waren manche Wege aufgeweicht, matschig und eigentlich nur mit Gummistiefeln zu benutzen. Aber wer hat schon Gummistiefel im Rucksack? Nach links oder rechts auszuweichen, war nur in seltenen Fällen möglich. Wer will sich schon durch dichtes Gestrüpp hindurchquälen oder in Brombeerhecken hängen bleiben? Hin und wieder haben bereits andere Pilger die Pfützen mit Steinen überbrückt. Wenn diese aber rund und wackelig sind, ist auch das nicht ungefährlich. Festes Schuhwerk ist unbedingt anzuraten. Dennoch habe ich viele Pilger gesehen, die mit Halbschuhen oder sogar in Turnschuhen unterwegs waren. Alfonso, mit dem ich hin und wieder unterwegs war, hatte auch nur Halbschuhe an, obwohl er bereits ein erfahrener Pilger ist. Aber seine Fersen waren immer bepflastert.

Der Weg auf dem vierten Bild war der steinigste Abschnitt, den ich je in meinem Leben gegangen bin. Und dazu immer steil bergauf. Fahrradpilger nahmen übrigens den gleichen Weg. Sie waren wohl noch schlimmer dran, denn sie mußten auch noch das Mountenbike den steilen Weg hochschleppen. Fahrradpilger waren recht viele unterwegs und das, obwohl die Hauptsaison noch gar nicht begonnen hatte. Sie kommen zur Überraschung der Fußpilger mmer von hinten und nicht etwa langsam! Schließlich haben alle nur ein Ziel - Santiago. So gesehen sind die Pilgerwege echte Einahnstraßen.

Aber es gibt auch wunderschöne Wege durch die ausgedehnten Eukalyptuswälder und die vielen Weingärten. Über die vielen kleinen Flüsse geht es oft über alte römische Bauwerke. Die Bauwerke der Neuzeit sehen dagegen superhäßlich aus (2. Reihe Bild 4!)

Als ich mich auf dem Weg nach Tui total verlaufen hatte, fragte ich 4 Polizisten nach dem Weg nach Tui. Die standen an einem Kreisverkehr und zeigten schlagartig alle in die gleiche Richtung. Einer sagte "7 Kilometer". Die 7 Kilometer waren mir in Erinnerung und so glaubte ich den Vieren. Aber die hatten wohl nicht mitgekriegt, daß ich ein Pilger war, denn sie schickten mich auf die Straße nach Tui, dachten wohl, ich wolle mit dem Auto dahin. Die Straße aber ging nach etwa 2 Kilometern in eine Autobahn über. Und das war es dann. So nahm ich einen Trampelpfad, der aber immer weniger wurde und schließlich an der häßlichen Brücke (Bild 4) endete. Ich wollte nicht durch die zwei 5 Meter breiten Gräben waten und kraxelte über die Wellbleche. Zum Glück konnte ich mich an der Leitplanke der Autobahn festhalten. Auf der anderen Seite angekommen fühlte ich mich erleichtert, wurde leichtsinnig, rutschte aus und fiel kopfüber ins Wasser. Der Rucksack flog mir von hinten über den Kopf, und die Kamera lag im Modder. Dieser tolle Weg war übrigens wieder der falsche. So landete ich in einer zwar größeren Ortschaft, aber nicht an meinem Ziel.

Wasserweg auf dem Caminho Portuguêssteiniger Weg auf dem Caminho Portuguêssteiniger Weg auf dem Caminho Portuguêssteiniger sehr gefährlicher Weg auf dem Caminho Portuguêsdurch Weingärten auf dem  Caminho Portuguêsdurch Weingärten auf dem  Caminho Português

durch Weingärten auf dem  Caminho Portuguêsalte Brücken auf dem Caminho Portuguêsgefährliche Straßen  auf dem  Caminho Portuguêsgefährliche Straßen  auf dem  Caminho Portuguêsgefährliche Straßen  auf dem  Caminho PortuguêsSchmale Stege auf dem Caminho Português

Bahnübergänge auf dem Caminho Portuguêsuralte Fahrspuren auf dem Caminho PortuguêsEukalyptuswäldwe auf dem Caminho Portuguêsgeackerte Feldwege auf dem Caminho Portuguêssteil bergab auf dem Caminho Português

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